News News
© Förderverein Arycan Gran Canaria e.V.
Infos rund um Arycan und den Förderverein
FÖRDERVEREIN ARYCAN Gran Canaria e.V.
Mittwoch, 01. März 2017
Es gibt Neuigkeiten von Micky. Die „Geschwulst“ an seinem Po ist eine Hernie (ähnlich der von Bob). Eine Art „Leistenbruch“, die baldmöglichst von Enrique operiert werden wird. Leider hat er im Zwinger mit den anderen Hunden ein weing Probleme, was aber auch gut an seiner „seltsamen“ Körpersprache liegen kann – durch die fehlende Muskulatur bewegt er sich halt komisch, was andere Hunde vielleicht falsch auffassen könnten? Er ist wie alle anderen Hunde generell mit Artgenossen verträglich, warum genau und von wem er im Zwinger gebissen wurde, wissen wir nicht – nur dass er eine Bisswunde davon getragen hat. Der arme Kerl hat schon so viel mitgemacht – und die OP noch vor sich… und jetzt auch noch so was. Aber leider passiert sowas in den Zwingern immer wieder, man kann die Hunde ja leider nicht 24 Stunden am Tag kontrollieren :o(   Damit er sich erholen kann, ist er jetzt erst einmal auf der Krankenstation untergebracht.   Nach der Operation werden wir versuchen, ihn in einer Pension unterzubringen, damit er sich ganz in Ruhe erholen kann.   Es gibt aber auch gute Nachrichten – eine Patentante hat er schon gefunden…
Für Micky wünschen wir uns auch so ein tolles Zuhause wie Charly (Otto) eins gefunden hat.
Gertrud war wieder so lieb und hat für uns jede Menge Sachspenden gesammelt – ganz herzlichen Dank dafür!
Zu den vorherigen News… Donnerstag, 02. März 2017
Gestern war Flugtag :o) Buddy wurde von Andrea in der Albergue abgeholt.
Nach einem letzten Gassigang auf der Insel ging´s los zum Flughafen, wo Gabi schon mit Myley wartete.
Und auch die Flugpaten waren schon da :o) Ein letztes Abschiedsfoto auf Gran Canaria, dann ging´s los Richtung Köln – wo die beiden Fellnasen schon sehnsüchtig erwartet wurden :o)
Buddy hat sogar schon erste Küßchen verteilt. Und Daniela, die schon die Vorkontrolle für Myley übernommen hatte, hat es sich nicht nehmen lassen, die kleine Motte auch persönlich am Flughafen zu begrüßen. Dafür ganz lieben Dank!
Herzlichen Dank an die Flugpaten, die so lieb waren, unsere Schützlinge mitzubringen – in Köln gab´s dann nochmal Abschiedsfotos – diesmal mit den Adoptanten :o)
Myley hat sich gleich abends noch aus ihrem neuen Zuhause gemeldet :o)
Nach einem ersten Spaziergang mit ihrem Hundekumpel und einer leckeren Mahlzeit hat sie es sich direkt mal bei Herrchen auf dem Sofa gemütlich gemacht :o)
Und als wenn das nicht schon genug tolle Nachrichten wären – bei Inge sind alle guten Dinge drei :o) Sunny, Upsi und auch Cita haben ein Zuhause gefunden :o)
Freitag, 03. März 2017
Auch Tilo, die bei Lotty „zu Gast“ war, hat ein Zuhause gefunden :o)
Damit auch Mancha, Eva und Peanut bald ganz gesund in ein neues Zuhause fliegen können, hatten sie alle einen Termin in der Uniklinik.
Das Fahrzeug der Uniklinik, mit dem sonst meistens die Patienten der Albergue abgeholt wurden, ist schon seit einigen Wochen kaputt. Jetzt müssen die Tiere aus der Auffangstation in die Klinik gebracht werden. Und wer springt immer wieder als Taxi ein? Andrea :o) Nicht nur wie jetzt für die Arycan-Fellnasen - auch immer wieder mal, wenn andere Tiere Hilfe brauchen… dafür einfach auch mal ganz lieben Dank!
Während Mancha und Peanut nach ihrer ersten Immiticide-Spritze wieder mit in die Auffangstation durften, hat Eva die eine Nacht zwischen zweiter und dritter Spritze in der Uniklinik verbringen dürfen.
Ein weitere Patient, für den Andrea „Shuttle zur Uniklinik“ gespielt hat, ist Bruno. Bruno sitzt schon einige Monate in der Auffangstation, niemand hat sich für ihn interessiert und er hatte wie viele Boxer schlimme Probleme mit den Augen. Andrea hat sich um einen Termin in der Uniklinik gekümmert, damit der arme Kerl nicht länger leiden muss. Da er auch noch einen innenliegenden Hoden hatte, wurde er auch gleich dort noch kastriert. Jetzt kann er bald wieder richtig schmerzfrei aus seinen süßen Bollerkopp-Augen gucken :o)
Aber das ist noch nicht alles! Gabi hat ihn gesehen – und da sie gute Kontakte zur Plattnasenhilfe hat, wird sie versuchen, dass er über diese Orga ein Zuhause findet.   Die meisten „Rasseliebhaber“ suchen ja meist eher auf den speziellen „Notseiten“ als bei uns (wie bei den Podis auch), so dass wir denken, dass er da viel bessere Chancen auf ein neues Zuhause hat!
Samstag, 04. März 2017
Neben den Kastrationen als „langfristige Prävention“ gegen Tierleid hilft unserer Meinung nach am meisten, die Menschen für die Problematik überhaupt erst einmal zu sensibilisieren. Aufklärungsarbeit hilft meist nicht ganz unmittelbar den Tieren sondern erst in der Zukunft, ist aber trotzdem ungemein wichtig. Manchmal wirkt die Aufklärungsarbeit aber auch direkt den Tieren, die Hilfe brauchen! Nach dem Vortrag, den Andrea & Co Ende Dezember in der Heidelberg-Schule gehalten haben, sind alle Schüler schon sehr viel aufmerksamer was Tiere in ihrer Umgebung angeht . Marta, einer der Schülerinnen, ist vor einigen Tagen aufgefallen, dass es auch wildlebende Katzen auf einem Grundstück neben der Schule gibt. Sie hat nicht lange gezögert, Fotos gemacht und ein Video gedreht, dass sie dann Andrea geschickt und um Hilfe gebeten hat.
https://youtu.be/wHOQQxIAtys Andrea wiederum hat nicht lange gezögert und sich gekümmert. Gemeinsam mit den Schülern und ihrer Lehrerin Nayra wird es ein neues Projekt für Arycan geben.
Zunächst wird das „verwilderte“ Grundstück auf dem die Katzen leben aufgeräumt. Da es kurz vor der „Besichtigung“ geregnet hatte, hatten sich alle Katzen wohl ein trockenes Plätzchen gesucht und waren nicht zu sehen…
In einer Art Werkunterricht können vielleicht sogar Häuser für die Katzen gebaut werden. Das wichtigste ist natürlich, dass die Katzen dann auch kastriert werden. Da Arycan personell ja ziemlich „übersichtlich“ aufgestellt ist, fehlt Andrea die Zeit, das Einfangen der Katzen zu koordinieren. Dafür konnte sie aber Carol für dieses Projekt begeistern. Carol betreut als freiwillige Helferin bereits einige Katzenkolonien und sie ist quasi Expertin was das Einfangen der wilden Katzen angeht. Sie wird dieses Projekt bei den Fangaktionen unterstützen und macht dabei gleichzeitig auch weiter wichtige Aufklärungsarbeit bei den Schülern. Dafür ganz herzlichen Dank – natürlich auch an die Lehrer und die Schule, die so ein Projekt möglich machen!
Marta, Gabriela und ihre Mitschüler sind hochmotiviert! Richtig toll, dass die Schüler sich so einsetzen wollen. DANKE, Marta, für Deine tolle Initiative :o)
Sobald es etwas Neues gibt, werden wir Euch über die Fortschritte auf dem Laufenden halten.
Schlechte Nachrichten gibt es leider von Micky. Ihm ging es richtig schlecht und Andrea ist mit ihm zur Untersuchung in die Uniklinik. Seine Blutwerte sind sehr schlecht, seine Leberwerte sind wirklich übel. Er bekommt jetzt Medikamente und muss auf jeden Fall über´s Wochenende in der Klinik bleiben. Hoffentlich kann ihm geholfen werden.
Der arme Kerl kann ein paar gedrückte Daumen ganz sicher brauchen.
Zum Aufheitern nach dieser Hiobs-Botschaft gibt´s erste Fotos aus dem neuen Zuhause von Sunny – mehr unter den Happy Dogs :o)
Sonntag, 05. März 2017
Das ist Goofy. Er ist einer der Hunde, die sich einfach bei irgendjemandem ins Herz schleichen…
Gabi hat ihn gesehen als sie Dagobert abgeholt hat und sich in den kleinen Fratz verliebt. Syra hat ihn kastriert und dann durfte er mit zu Gabi bis wir ein Zuhause für ihn finden. Auch Dagobert darf zu Gabi. Er ist übel gebissen worden und außerdem schon ziemlich abgemagert. Vielleicht haben ihn die anderen nicht immer ans Futter gelassen?
Jedenfalls muss er dort dringend raus. Er darf sich jetzt erstmal bei Gabi ein wenig erholen, bevor auch er von Syra kastriert wird. DANKE, Gabi, dass auch diese beiden Zwerge bei Dir Unter- schlupf finden!
Neben Goofy sind natürlich auch diese Woche wieder jede Menge anderer Patienten bei Syra gwesen…
Einfach klasse, was Syra (mit Hilfe ihrer Helfer) alles auf die Beine stellt! Auch hier einfach nochmal ein ganz dickes DANKESCHÖN!
Montag, 06. März 2017
Micky ist leider über die Regen- bogenbrücke gegangen…
In der Uniklinik hat man zwar alles versucht, aber leider konnte man ihm nicht helfen. Seine Leber war einfach zu sehr geschädigt, wer weiß wie lange er schon gesundheitliche Probleme hatte… solange er sich quasi nicht mehr bewegt hat, weil er es nicht konnte, haben seine Organe seinen Körper vielleicht noch versorgen und entgiften können – vielleicht war es jetzt einfach zu viel für ihn, dass er sich wieder „normal“ bewegen konnte? Warum genau seine Organe versagt haben, werden wir versuchen noch zu erfahren. Über die Ergebnisse werden wir nach der Obduktion berichten. Fest steht, dass nicht die harmlosen Kratzer durch die Beißerei für ihn tödlich waren. Andrea war als er eingeliefert wurde schon aufgefallen, dass Kot und Urin ziemlich „gelb“ aussahen. Wenigstens konnte er noch einmal nach all seinem Leiden sein Leben ein wenig genießen und wurde geknuddelt und gestreichelt. Und fest steht auch, dass wir ihn nicht vergessen werden… Vielleicht helfen die Happy End-Fotos von Mandala und Myley und ihren Hundekumpels ein wenig die traurigen Gedanken über den Verlust von Micky zu vertreiben. Mehr Fotos unter den Happy Dogs.
Dienstag, 07. März 2017
Liebe Grüße kommen von Romi, die die ersten Sonnenstrahlen in Deutschland genießt :o)
Ein paar Sachspenden sind auch wieder angekommen – herzlichen  Dank dafür!
Diego ist ein kleiner süßer Fratz, der demnächst Luxemburg unsicher macht.
Seine neue Familie macht auf Gran Canaria Urlaub und hat sich in der Auffangstation in ihn verliebt. Andrea hat sich um die Formalitäten gekümmert, Syra hat den Rüden kastriert und jetzt genießt er bereits das Leben als Familienhund und macht gemeinsam mit seinem neuen Rudel noch drei Wochen Urlaub auf seiner „Heimatinsel“ bevor es dann losgeht in ein neues Leben in Luxemburg. Er ist jedenfalls schon voller Vorfreude und kann auch richtig lachen :o)
Buddy wartet jetzt in Grevenbroich auf seine Menschen. Leider mochten ihn die Katzen der Familie, bei der er eigentlich einziehen sollte, wohl nicht. Dafür kann er aber überhaupt nichts – er ist einfach nur ein toller Kerl, der für seine Menschen bestimmt alles tun würde.