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© Förderverein Arycan Gran Canaria e.V.
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FÖRDERVEREIN ARYCAN Gran Canaria e.V.
Donnerstag, 08. März 2018 Freitag, 09. März 2018
Manchmal zieht es einem wirklich den Boden unter den Füssen weg. Es gibt Tage, da bleibt einfach die Zeit stehen :o(  Wir wissen immer noch nicht, was wir sagen sollen… es ist einfach zu traurig! Rubia ist über die Regenbogenbrücke gegangen.   Erst am Sonntag ist sie nach Deutschland geflogen. Den Flug in ihrer gemütlichen Tasche in der Kabine hat sie gut überstanden. Sie fühlte sich bei ihrer neuen Familie auch sichtlich wohl. Das Video vom Montag sprach ja für sich… sie wälzte sich und es ging ihr gut.
Dann wollte sie nicht mehr fressen, trank kaum noch, wurde apathisch. Ihr neues Frauchen ist natürlich sofort mit ihr zum Tierarzt. Der stellte leider schlimmste Nierenwerte fest und legte die kleine Maus an den Tropf. Leider hat die Infusion nicht den ersehnten Erfolg gezeigt… Rubia ist zuhause in ihrem Körbchen für immer eingeschlafen…
Es tut uns so leid, dass das passiert ist. Es ist für alle Beteiligten eine Katastrophe… für die Adoptanten, die sie sehnsüchtig erwartet haben und sie dann gleich wieder verloren haben. Für Christina und Andrea, die sich jetzt Vorwürfe machen, ob man sie nicht eher hätte aus der Vermittlung nehmen sollen… und natürlich auch für Gabi, bei der Rubia fast anderthalb Jahre gelebt hat und die sie jeden Tag betreut und geliebt hat wie jeden ihrer eigenen Hunde. Gabi war ja auch auf der Insel regelmäßig beim Tierarzt mit Rubia. Und hätte man ihr gesagt, dass Rubia nicht fliegen könnte/sollte, hätte sie bestimmt noch lange bei ihr bleiben können. Sicher, ihre Blutwerte waren nicht alle optimal – aber mit ihrem Alter und ihrer Vorgeschichte haben die Ärzte wohl kein Problem gesehen um sie nicht auf die Reise zu schicken. Alle Vorwürfe und Selbstzweifel bringen aber nichts… Wir alle wollten immer nur das Beste für Rubia. Wir möchten aber hier noch einmal den Adoptanten danken, die Rubia so herzlich aufgenommen und sich so rührend um sie gekümmert haben.
Wir werden die kleine tapfere einzigartige Maus ganz sicher nie vergessen…
Nach diesen traurigen Nachrichten ist es schwer zum „Tagesgeschäft“ überzugehen. Aber vielleicht können die Bilder von ihren glücklichen Reisegefährten doch zumindest ein kleines Lächeln in Eure Gesichter zaubern. Gandhi, Aldo und Kloe machen Station im Hundezuhause.
Die Arbeit, die Inge und Gertrud hier in Deutschland machen und die Arbeit, die Gabi als Pflegestelle auf der Insel leistet, ist einfach großartig. Allerdings birgt sie auch die Gefahr, dass sich die Hunde, wenn sie zu lange auf der Pflegestelle bleiben, sehr an „ihre“ Menschen dort binden. Wenn sie dann nach langer Zeit erst aus- oder besser weiterziehen dürfen, verlieren sie ihr Zuhause zum zweiten (oder manchmal sogar dritten) Mal. Diese psychische Belastung darf man auch nicht unterschätzen. Vielleicht hat der Verlust von Gabi und ihrem Zuhause auf der Insel auch bei Rubia einiges dazu beigetragen, dass sie nicht fressen wollte – und nicht Fressen und Trinken ist bei Nierenproblemen ja oft ein schlimmer Faktor. Deswegen bitten wir Euch noch einmal dringend auch für die Hunde, die quasi schon „sicher“ in Deutschland sitzen, kräftig Werbung zu machen, damit sie schnell in ein endgültig Zuhause umziehen können und sich nicht allzu sehr an ihre Pflegefamilien binden. Bei Inge sitzen z.B. die beiden Italiener Dalida und Byron schon seit fast drei Monaten… Sacha bei Gertrud ist auch schon viel zu lange auf der Suche…. und für Oskar wäre es so wichtig, wenn er direkt vom alten in ein neues Zuhause umziehen könnte und nicht noch bei Gertrud Zwischenstation machen müsste…
Für Betty suchen wir auch ein neues Zuhause. Betty ist eine der Samtpfoten, die schon einige Zeit in der Auffangstation verbracht haben – und die vor einiger Zeit kastriert wurde.
Betty ist eine ganz liebenswerte Katze und Andrea hat sie immer im Auge behalten. Dabei ist ihr dann aufgefallen, dass die Samtpfote nicht ganz fit ist. Betty hat schlimmen Schnupfen und einen Hautpilz. Damit die anderen Katzen nicht angesteckt werden, kam sie erst einmal in die Krankenstation der Albergue.
Aber um ehrlich zu sein – man tut hier was man kann… aber Plätze zum Gesundwerden gibt es sicher viel bessere. Die Medikamente schlugen auch nicht an. Andrea hat dann für Betty einen Termin in der Uniklinik vereinbart, wo sie genau untersucht wurde und auch ein Antibiogramm erstellt wurde um Medikamente zu finden, die ihr wirklich helfen. Mit 111 € hat uns die Uniklinik da auch einen wirklich fairen Preis gemacht. Dafür ganz herzlichen Dank an die Klinik.
Aber nicht nur das konnte Andrea erreichen. Sie hat für Betty eine Pflegestelle gefunden, wo sie richtig gesund werden kann und danach auf ihre Reise nach Deutschland vorbereitet wird… wenn wir dann ein Plätzchen für die Hübsche gefunden haben :o)
Am letzten Wochenende hat Mateo ein Abenteuer der besonderen Art erlebt. Gottseidank ist alles glücklich ausgegangen… mehr darüber unter Nützliches und Interessantes: http://arycan.de/ntzlich_mateo.htm
Samstag, 10. März 2018
Biska auf dem Weg in ein neues Leben :o)  https://www.youtube.com/watch?v=5GT25ILza0g Gestern Morgen noch Gassi auf der Insel, dann auf zum Flughafen und gestern Nachmittag dann Ankunft in Köln. Herzlichen Dank an Christina, die sie am Flughafen in Empfang genommen hat und an die Flugpaten, die auch noch zwei Hunde einer anderen Orga mitgenommen haben!
Gute Nachrichten gibt es auch für Laila und Runa. Wir haben einen „Ersatz-Flug“ für die beiden bekommen. Am 22.03.2018 dürfen die beiden nach Düsseldorf fliegen!
Auch wenn es noch ein bisschen hin ist – in ziemlich genau einem halben Jahr findet das Hoffest vom ETN statt. Wenn alles klappt, wird auch Arycan mit einem Stand vertreten sein. Also merkt Euch vielleicht schon mal das Datum?
Sonntag, 11. März 2018
Biska genießt das erste Wochenende in Deutschland sichtlich. Streicheleinheiten, Sofa, Hundegesellschaft, Fernsehen… was will Hund mehr :o)
Liebe Grüße hat auch Paulina geschickt. Sie hat bestimmt auch ein Sofa, macht es sich aber mit ihrem Hundekumpel genauso gerne im Bett gemütlich.  
Weniger gemütlich macht es sich Pepita. Im Gegenteil – sie genießt das Toben mit ihrem großen „Bruder“. Klasse, wie toll sich die beiden verstehen :o) https://youtu.be/ShlaBQon17U
Hoffentlich finden auch alle Kastrationspatienten der letzten Woche so tolle neue Rudel!
Zum Schluss noch die tolle Nachricht, dass auch Kloe nach nur ein paar Tagen in Deutschland schon in ihr neues Zuhause umziehen konnte. Einfach großartig :o)
Zu den vorherigen News… Montag, 12. März 2018
Biska und Barry sind schon beste Freunde – das bleiben sie bestimmt auch, wenn Biska in ihr endgültiges Zuhause umgezogen ist!
Nachdem Biska am Freitag eingecheckt war, wollte Andrea eigentlich nur kurz in der Albergue nach dem Rechten sehen und sich danach mal wieder mit dem dringend zu erledigenden Papierkram beschäftigen – aber dann hat dort sie ein Anblick erwartet, der ihr (wieder einmal ) das Herz gebrochen hat…
Wie lange dieser kleine Kerl das schon ertragen musste, können wir nur erahnen. Fest steht, dass er schon lange Zeit nicht mehr gepflegt wurde. Wie sich so ein armes Geschöpf fühlen muss, wenn das Fell zu einem richtigen Panzer verfilzt, die Haut kaum noch Luft bekommt? Andrea hat ihn sofort mitgenommen und langsam versucht, ihn von den ganzen Filzplatten zu befreien. Der kleine Kerl hat so fürchterlich gestunken, dass Andrea sich schon davor gefürchtet hat, was unter dem „Panzer“ zum Vorschein kommt. Ein Auge war komplett von Fellfilz umgeben. Das Auge war nicht mehr zu sehen, er konnte es nicht mehr öffnen, geschweige denn damit noch irgendetwas sehen :o(  Mit Schere und Schermaschine hat Andrea ihn langsam und Stück für Stück befreien können…
Unter dem ganzen Filz kam ein freundlicher kleiner Mann zum Vorschein. Die Augen entzündet, aber gottseidank konnte er nach ein paar Mal blinzeln wieder alle beide öffnen. Die Haus sehr schuppig… aber das ist ja auch kein Wunder…
Unglaublich, was Andrea alles von ihm „runtergeschnitten“ hat…
Zum ersten Mal nach langer Zeit konnte er sich mal wieder einigermaßen schütteln: https://www.youtube.com/watch?v=HHsp8cnFoJk Er hat so tapfer stillgehalten, obwohl es bestimmt mehr als einmal kräftig geziept hat. Aber dann kamen noch die Pfoten.
Die Krallen waren zum Teil schon rund und wieder ins Fleisch eingewachsen. Der Anus war natürlich auch entzündet. Zum Glück haben sich auch die Tierärzte direkt Zeit für ihn genommen. Ohne „Übergepäck“ ging´s ab in die Praxis.
Nachdem die Krallen geschnitten waren und er auch einmal kurz durchgecheckt worden war, hat Andrea ihn erst einmal in Ruhe gelassen. Sicherlich muss sein Haarschnitt an einigen Stellen noch ein wenig „bearbeitet“ werden, aber gerade im Gesicht muss man da aufpassen, ihm nicht weh zu tun – und da die Prozedur schon stundenlang gedauert hat und Andrea seine Geduld auch nicht überstrapazieren wollte, darf er sich jetzt erst einmal erholen, bevor es dann demnächst an die „Schönheitsreparaturen“ geht :o) Ganz sicher werden wir ein Zuhause für den kleinen Kerl suchen und finden, in dem er nie wieder so vernachlässigt werden wird!   Damit er auf die Suche gehen kann, braucht er aber zu allererst mal einen Namen. Mag jemand für den kleinen Kerl einen Namen vorschlagen? Und vielleicht auch für ihn eine Patenschaft übernehmen?
Chrstina hat gestern Spenden für ihre Meerschweinchen abgeholt. Dabei hat sie ganz nette Menschen kennengelernt, die sich in Bottrop für arme Pfoten einsetzen. Anja, Julia und Ralf sammeln Sachspenden für Tiere und verteilen diese dann an Tierschutzvereine und Fellnasen in Not. Eine tolle Initiative, die Ihr auf Facebook findet unter: https://www.facebook.com/groups/1963596117187297/about/ Für unsere Tiere hat Christina ganz tolle Sachen bekommen. Halsbänder, Leinen, Geschirre, Mäntel, Flohschutzpulver und sogar ein paar Transportboxen. Ganz herzlichen Dank!!!!
Dienstag, 13. März 2018
Wir haben ja schon mehrfach erzählt, wie Andrea „zu ihren Hunden kommt“ – manchmal ist es einfach Schicksal – wie bei dem Wuschel von Freitag, manch einer guckt sie an und trifft sie ins Herz…   Manchmal geht es aber auch einfach um Leben und Tod! Auch wenn sich das dramatisch anhört – manchmal ist es wirklich so. Und damit meinen wir nicht die gefürchtete Liste in der Auffangstation, sondern das Risiko, dass manche Hunde einfach mit vielen Artgenossen auf einmal nicht klarkommen. Der Platz in der Albergue ist begrenzt – und natürlich ist es toll, dass nicht mehr eingeschläfert werden soll. Aber das keine Tiere mehr eingeschläfert werden sollen, hat natürlich auch zur Folge, dass mehr Tiere auf dem gleichen Platz untergebracht werden müssen. Dazu kommt, dass einige der kleineren Zwinger mit Hunden besetzt sind, die leider Aggressionen zeigen und die man deswegen alleine oder maximal zu zweit dort beherbergen kann. Das bedeutet dann aber weniger Platz für Neuzugänge. Die freundlichen und friedlichen Hunde werden oft in den sechs großen Zwingern untergebracht. Aber es ist nur natürlich, dass es auch zwischen verträglichen Hunden mal krachen kann – besonders wenn sie zu vielen auf engem Raum leben müssen. Oft sind es dann gerade die freundlichen zurückhaltenden Hunde, die gemobbt werden. Und den Mobbern aus dem Weg zu gehen ist im Zwinger sehr schwierig. Diese Hunde leiden dann sehr, denn manchmal ist es so, dass andere Hunde ihrem „Herdentrieb“ folgen und „mitmobben“, wenn nur einer anfängt. Und das kann dann im Zweifel für einen Hund auch mal mit schweren Verletzungen oder sogar dem Tod enden. Syra hat in den großen Zwinger nach dem Rechten gesehen und konnte so ein Mobbing-Opfer mit Hilfe eines Pflegers so gerade noch aus dem großen Zwinger holen bevor die Situation eskalierte.
Diese Labbi-Schäfermix-Hündin ist einfach nur ein Schatz. Sie lässt sich einfach von den anderen alles gefallen. Zurück- haltend und lieb war sie so dankbar, dass sie dort raus war und nun bei den Arycan-Fellnasen im Zwinger endlich mal zur Ruhe kommen kann.
Auch wenn sie bestimmt kein „gängiges Modell“ ist und es wahrscheinlich einige Zeit dauern wird, bis sie ein Zuhause finden wird – sie hat es verdient ohne Angst zu leben!
Liebe Grüße kommen heute von Paddy. Auch er wurde vor langer Zeit im Zwinger mal übel gebissen ( wer die schlimmen Bilder nochmal sehen möchte: http://www.arycan.de/paddy.htm) Das hat er aber bestimmt schon lange vergessen, so wie er von seinem Rudel geliebt wird :o)
Mittwoch, 14. März 2018
Das nächste Mobbing-Opfer. Der kleine Opi hatte im großen Zwinger keine Chance. Völlig verängstigt war er nur froh, endlich einen Menschen gefunden zu haben, der ihm hilft.
Auch er wird uns bestimmt nicht unbedingt aus den Händen gerissen werden, aber auch er ist wieder so ein Fall, wo man einfach nicht wegsehen kann… wo Vermittlungschancen zweitrangig sein müssen, wo man den Verstand ausschalten und das Herz entscheiden lassen muss!
Und dann gibt es ja auch immer wieder die Fälle, die Andrea von den Mitarbeitern der Auffangstation ans Herz gelegt werden. Die Pflegerinnen und Pfleger sehen täglich so viel Leid, kann man ihnen da eine Bitte abschlagen? Schon gar nicht, wenn sie dann auch noch bildhübsch ist… Dieser kleine Kerl hat sich in Tere´s Herz geschlichen – und Andrea hat ihr versprochen ihm ein Zuhause zu suchen.
Für ihn hätten wir bestimmt schnell ein neues Rudel gefunden – bei dem Augenaufschlag ;o))) Aber so hübsche kleine Kerle finden auch auf der Insel ein Zuhause – gestern kamen Leute in die Auffangstation, die sich sofort in ihn verliebt und ihn adoptiert haben :o) 
Aber das ist nicht das einzige tolle Happy End, das es auf Gran Canaria gab. Diese beiden Bollerköppe kamen in einem fürchterlichen Zustand letzten Herbst in die Auffangstation.
Und jetzt haben Wilma und Pit ein gemeinsames neues Zuhause gefunden. Einfach nur schön!
Aber auch in Deutschland gibt´s neue Körbchen zu vermelden: Yoko ist adoptiert worden!
Und weil alle guten Dinge drei sind noch die tolle Nachricht, dass auch Millo endlich ein Zuhause gefunden hat.